no need of sun to light the way…

Subkulturelle Unregelmäßigkeiten

Es kommt ja doch erstens immer anders als man zweitens denkt – wie das Leben eben so spielt. Oder Murphy mit seinen Gesetzen. Oder irgendein ein beliebiger anderer Sündenbock, der seinen Kopf herhalten mag. So schrieb ich noch im Januar im Rahmen des Gothic Friday davon, dass Würzburg als vergleichsweise kleine Großstadt gleich drei regelmäßige schwarze Veranstaltungen zu bieten habe. Und schawupps, hatte es sich dann auch schon wieder mit der schönen Regelmäßigkeit.

Im März fand der letzte regelmäßige Termin des Schwarzen Freitags statt; seitdem gab es ihn nur noch einmal im August. Gründe für diese Änderung gibt es wohl einige, im Forum des Schwarzen Würzburgs wurde auch ausgiebiger darüber diskutiert. Schade nur, dass sich wohl bislang keine anderen Örtlichkeiten gefunden haben, die eine solche Veranstaltung beherbergen möchten. Zumindest gehe ich momentan mal davon aus, da besagter einziger Schwarzer Freitag seit März auch wieder im Zauberberg stattfand. Immerhin ist der Schwarze Freitag damit nicht ganz aus der Welt, wird aber wohl vorerst ein seltenes Vergnügen bleiben.

Die Creatures of the Night finden auch nicht mehr so regelmäßig statt, wie es noch Anfang des Jahres schien. Immerhin aber hat sich die Zahl der Termine nicht verringert; es scheint da wohl eher zu Kollisionen mit anderen Veranstaltungen zu kommen, bzw. kam wohl seitens der Veranstalter etwas dazwischen. Dafür gibt es diesen Herbst dann gleich zwei aufeinander folgende Monate (nämlich Oktober und November), an denen die Kreaturen der Nacht auf dem Boot auf ihre Kosten kommen.

Immerhin das Tirili! bleibt wohl vorerst noch regelmäßig jeden 3. Mittwoch im Monat Schwarz! – und diesen Monat gibt es sogar noch einen zweiten Termin am Samstag davor. Vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen, unter der Woche wegzugehen. Hätte eh Vorteile, wenn ich dann am Tag darauf erst später im Büro wäre – ich könnte abends länger die Kollegen in den USA nerven. 😀

Insgesamt bleibt aber die schwarze Veranstaltungslandschaft in Würzburg vergleichsweise vielfältig. Und die Unregelmäßigkeiten, die sich im Laufe des Jahres eingeschlichen haben, müssen nicht mal schlecht sein: Frei nach dem Motto „you never know what you have until you lose it“ weiß der Würzburger Schwarzkittel diese Veranstaltungsvielfalt ja vielleicht eher zu schätzen, wenn es eben nicht immer nach Schema F geht.

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Eine Antwort

  1. Pingback: Subkultur in der mainfränkischen „Provinz“ « karl bloggt.

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