no need of sun to light the way…

Live is Life

Das Thema des „Gothic Friday“ in diesem Monat ist ja mal wieder eine harte Nuss. Da wird von den geneigten Teilnehmern gefordert, von ihrem schönsten Live-Erlebnis zu berichten. Jetzt könnte man ja vermuten, dass ich es da leicht haben sollte: Mein allererstes Konzert (und gleichzeitig Festival) überhaupt ist noch nicht einmal drei Jahre her. Jahaa, auf dem Amphi Festival 2008 habe ich mir so mit wirklich vollem Bewusstsein eine (na ja, mehrere in dem Fall, war ja ein Festival 😉 ) auf einer Bühne spielende Band angeguckt. Höre ich da irgendwen „Spätzünder!“ rufen? Recht haste.

Aaaaber damit war es dann um mich geschehen: Ich kann mittlerweile gar nicht mehr so richtig mitzählen, wieviele Konzerte ich zwischenzeitlich gesehen habe, so sehr zum Konzertjunkie bin ich seitdem mutiert. Vielleicht ist ja auch einfach nur ein gewisser Nachholbedarf zu befriedigen, wer weiß? 😉 Last.fm sei Dank kann ich das aber alles nachvollziehen. 🙂 Da sollte doch ein Blick auf die Liste genügen, damit mir wieder einfällt, welches dieser Konzerte denn nun das schönste war. Ha, am Arsch die Räuber!

Das fängt schon gleich beim besagten Amphi 2008 an: Kannte ich bis zu dem Zeitpunkt nur einige wenige Lieder von Diary of Dreams und hatte auch noch nicht so recht den Zugang zu ihrer Musik gefunden, machte es bei ihrem Gig auf diesem Festival ganz laut Klick! bei mir. Ihre Show wirkte geradezu magisch auf mich und die Atmosphäre in dem kleinen Theater am Kölner Tanzbrunnen tat ihr Übriges. Ähnlich intensiv empfand ich auch nochmal den DoD-Auftritt beim Dark X-Mas Festival 2008 in der RoFa in Ludwigsburg.

Aber 2008 hatte gleich noch mehr zu bieten: ASP waren unter dem Motto „Von Zaubererbrüdern, Schwarzen Schmetterlingen und anderen Nachtgestalten“ auf Unplugged-Tour. Da sie sich im Laufe des Jahres zu einer meiner Leib- und Magenbands entwickelt hatten, war es natürlich keine Frage, dass ich die Jungs mal live sehen musste. Wobei ich hier im Vorfeld auch ein wenig zwiegespalten war, immerhin kannte ich ihre Musik bis dahin ja nur in eher rockigerem Gewand. Das Konzert im Capitol in Offenbach war aber sagenhaft toll, es wird mir sicher auch noch lange in Erinnerung bleiben. Einziger Wermutstropfen: Mein Platz auf der Galerie versperrte mir den Blick auf Gitarrist Matze Ambré und seine rosa Hello-Kitty-Gitarre.

War ich damals der Ansicht, dass diese Performance kaum getoppt werden könnte, haben mich ASP Ende 2010 eines Besseren belehrt: Es gab eine Neuauflage der 2008er Unplugged-Tour. Und tatsächlich fand ich die beiden Konzerte, die ich im Rahmen dieser letzten Dezember sehen konnte, noch großartiger. Da spielt sicher mit hinein, dass mich einmal mein bester Freund sowie meine Mutter begleiteten, sowie auch die Tatsache, dass als allerletzte Zugabe Die Ruhe vor dem Sturm gespielt wurde. Einfach großartig!

Unbedingt erwähnen muss ich auch den Auftritt von Seabound bei der Warm-Up-Party zum Blackfield Festival 2009. Der war wirklich toll – es ist richtig schade, dass von den Bielefeldern seitdem wenig zu sehen und zu hören ist. Das Blackfield selbst war auch grandios. Im Vergleich zum Amphi empfand ich die Atmosphäre dort als wesentlich entspannter und familiärer. Mit ein Grund, warum ich dieses Jahr zum dritten Mal in Folge nach Gelsenkirchen gondeln werde. 😀

Zudem war das auch die Gelegenheit für mich, VNV Nation endlich live zu sehen. Und wenn ich hier einen Superlativ anbringen sollte, dann, dass VNV-Konzerte wohl am mitreißendsten überhaupt sind. Wenn ich mich bei einem Auftritt einer Band wirklich komplett in der Musik verlieren kann, dann bei ihnen. Oh, und noch ein Superlativ trifft zu: VNV-Konzerte sind auf alle Fälle auch mit am schweißtreibendsten.

Natürlich ist das längst nicht alles, wer mag, kann ja mal in meinem last.fm-Profil stöbern, was da noch so alles an Konzerten war. In Summe finde ich aber einfach absolut nicht das schönste Live-Erlebnis. Zu viele wunderbare Erinnerungen hängen an jedem einzelnen. Ein Fazit kann ich aber ziehen: Die schönsten Konzerte sind immer die, in denen man merkt, wie sehr die auf der Bühne stehende Band Spaß an ihrem Auftritt hat – denn nur dann springt auch dieser sprichwörtliche Funke aufs Publikum über, der ein Konzert zu etwas Besonderem macht.

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