no need of sun to light the way…

Im Bett mit IAMX

Nachdem ich ihren Auftritt auf dem Blackfield Festival 2009 wegen eines akuten Hungeranfalls ja leider verpasst habe (was immer noch bitter bereue!), konnte ich Chris Corner und Band gestern Abend endlich mal live auf der Bühne erleben. Das wurde aber auch gewaltig Zeit.

IAMX in Frankfurt, 21.04.2011

IAMX im „Bett“ - In wenig Licht getaucht

Das Konzert fand im „Bett“ in Frankfurt statt. Einlass war bereits um 20 Uhr, der Beginn des Konzerts war für 21 Uhr angesetzt. Als ich allerdings mehr oder weniger schon zu spät eintrudelte, schien gerade erst mit dem Soundcheck begonnen worden zu sein. Zudem war der Club schon wahnsinnig vollgepackt – die Luft drinnen war zum Schneiden.

Langsam wurden die Leute dann auch schon ungeduldig. Mit jeder Änderung an der Beleuchtung brandete leichter Jubel auf – die Band erschien aber erst kurz vor halb zehn auf der Bühne. Der Auftritt hat uns aber definitiv für die lange Wartezeit entschädigt. Eine Sache, die mir aber gleich zu Beginn auffiel: Chris Corner sieht real noch zerbrechlicher aus, als er auf Fotos eh schon wirkt. Insofern schien es echt erstaunlich, mit welcher Energie er auf der Bühne zu Werke ging.

Mit Music People legten IAMX dann los und lieferten eine fantastische Show ab. Was mich auch sehr begeisterte, war, mit welcher Leichtigkeit Chris Corner quasi jedes Instrument spielte – und davon standen einige auf der Bühne zu Auswahl: E-Gitarre, Drums, Keyboard oder gar ein Theremin. Musiker durch und durch: Chris und der Band merkte man ihren Spielspaß wirklich an. Die Atmosphäre im Publikum war auch von Beginn an großartig. Quasi jeder war durchweg am Tanzen – und das will bei einem Deutschen Publikum schon was heißen. Da dauert es normalerweise ja immer ein wenig, bis die Leute in die Gänge kommen. 😉

IAMX in Frankfurt, 21.04.2011

IAMX im „Bett“ - Chris Corner am Keyboard

Zu I Salute You Christopher wurde dann das Bild von Chris am Keyboard auf die Leinwände im Hintergrund projiziert. Der Mensch an der Kamera hat hinterher sicherlich ’nen neuen Arm gebraucht. Jetzt könnte man sich fragen, was denn so schwer daran ist, eine kleine Kamera zu halten. Ganz einfach: Der „Kameramann“ kniete während des gesamten Songs vor dem Keyboard.

Nach gut eineinhalb Stunden ging der wirklich tolle Auftritt dann zu Ende – na ja, fast. Natürlich ließen wir die Band nicht ohne Zugabe davonkommen. Nach The Alternative ging Chris noch einmal ans Keyboard mit der in doch ganz passablem Deutsch vorgetragenen Bitte, ihm seine spärlichen Deutschkenntnisse nachzusehen. Dann gab es die deutsche Version von Bernadette auf die Ohren.

Und zu guter Letzt kam dann als letztes Stück des Abends noch das Lied, auf das ich gehofft hatte: Spit It Out. Ein wundervoller Abschluss der insgesamt 2-stündigen Show. 🙂 Einziger Wermutstropfen war die doch recht dunkel gehaltene Lichtshow – wie man auf den beiden Bildern sieht.

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Eine Antwort

  1. Pingback: Tanzverbot mal anders « karl bloggt.

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