no need of sun to light the way…

Kampf den Spritpreisen!

Momentan erreichen die Preise an den Zapfsäulen ja wieder schwindelerregende Höhen, gerade seit Jahresbeginn. Wenn ich mir mal angucke, wie günstig ich im Vergleich vor zwei Jahren noch getankt habe, als ich mir als einer dieser Abwrackprämiennutznießer meinen jetzigen fahrbaren Untersatz zugelegt habe, dann gruselt es mich. Gleichzeitig ruft einem das aber auch wieder ins Gedächtnis, dass die Ölvorräte auf diesem Planeten nun einmal begrenzt sind. Wird also Zeit, sich mal Gedanken ums Thema „Mobilität“ zu machen.

Im letzten Jahr habe ich so viel Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, wie noch in keinem Jahr zuvor – das Ganze überwiegend allein. Das geht dann natürlich schon mächtig ins Geld, weswegen ich gerne den hohen Spritpreisen den Kampf ansagen möchte. Ich fahre zwar durchaus gerne mal mit der Bahn, allerdings waren doch so einige Fahrten dabei, die recht spontan zustande kamen. Da ist die Bahn dann eindeutig zu unflexibel. Zwar gibt es dann auch so diverse Websites, über die man Fahrgemeinschaften bilden kann sowie auch bspw. iPhone-Apps dafür. Trotzdem ist auch hier immer noch eine relativ ausführliche Planung im Voraus nötig, um das Potential einer Kostenreduktion pro Kopf und Fahrt wirklich ausschöpfen zu können.

Ganz cool finde ich da das Konzept von flinc: Momentan noch im sogenannten „Technologietest“ wird hier versucht, ein „social mobility network“ aufzubauen. Gut, mit dem Stichwort „social network“ wird ja inzwischen an allen Ecken und Enden des Netzes um sich geworfen. Die Leutchen von flinc ziehen das Ganze meinem ersten Eindruck nach aber ganz geschickt auf: Zum Einen kann man sich durch die Social-Network-Komponente sozusagen ein paar Stammmitfahrer aufbauen, die man dann über die Zeit auch kennt. Und zum Anderen wird das System durch die Integration in Navigationssoftware hinreichend dynamisch, dass es eben auch für spontane Fahrten taugen kann.

Im Idealfall sieht das Ganze also so aus: Ich steige ins Auto, starte die Navisoftware auf meinem Smartphone, gebe mein Ziel ein und stoße die Routenberechnung an. Die Route wird nun – mitsamt den zuvor getroffenen Einstellungen zu Fahrzeug und Preis pro Fahrminute – an die flinc-Server übertragen. Dort erfolgt der Abgleich mit den momentan aktiven Mitfahrgesuchen. Gibt es entlang der Route einen passenden Mitfahrer, bekomme ich entsprechend eine Nachricht auf mein Handy. Passt mir der vorgeschlagene Mitfahrer und nehme ich ihn an, berechnet die Navisoftware automatisch die Route neu, um eben den Mitfahrer aufsammeln zu können.

Klingt in der Theorie ziemlich prima, finde ich. Aktuell funktioniert das zwar nur mit den iPhone-Apps von Navigon. flinc stellt aber ihre API auch anderen Anbietern zur Verfügung, so dass es nicht lange dauern dürfte, bis auch andere Navisoftware sowie andere Plattformen unterstützt werden.

Vermutlich ist – das System ist wie gesagt momentan noch im Technologietest – noch keine entsprechend kritische Masse erreicht, damit das auf jeder Fahrt, die man so unternimmt, hinhaut. Aber ich werde es in den kommenden Wochen mal ausprobieren, da ich doch schon wieder einiges im Kalender habe, wo ich mit dem Auto hingondeln werde. Berichte über meine Erfahrungen werden sicher folgen. 😉 Wer das Ganze jetzt auch interessant genug findet, um sich das mal anzuschauen: Ich habe als Teilnehmer am Technologietest zehn Einladungen zur Verfügung, kann euch also da gerne ins Boot holen.

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